Dass sie ihre Bilder an der Swiss Art Expo habe ausstellen können, sei eine schöne Erfahrung, aber nicht wirklich ein Erfolg gewesen, sagt die Wolfhauser Künstlerin Verena Dill. Obwohl sie es mit ihren aussergewöhnlichen Werken bis ins Halbfinale schaffte, habe ihr die Expo keine neuen Kontakte und auch keine Verkäufe gebracht. Viel lieber möchte Verena Dill die Menschen kennenlernen, die sich für ihre Bilder interessieren. «Ein Bild muss zu einem passen und in der Umgebung wirken», sagt die Wolfhauser Künstlerin.
Inspiration in Winterthur gefunden
Verena Dill hat schon immer gerne mit den Händen gearbeitet und liebt es, kreativ zu sein. Auch wenn sie das in ihrem Beruf als kaufmännische Angestellte nicht voll ausleben konnte, habe sie schon immer jeden Basteltrend mitgemacht und schon früh Kurse in Seidenmalerei und Aquarell-Technik besucht. «Als die Kinder noch klein waren, war das Malen nicht ganz einfach und meist habe ich nur kleine Bilder gemalt», sagt sie. Die Lust auf Grösseres wuchs und damit der Wunsch, neue Techniken zu erlernen. «Ich bin auf eine Winterthurer Künstlerin gestossen, deren Bilder mich sehr angesprochen haben und konnte bei ihr einen Kurs besuchen und den Umgang mit Acryl-Farben lernen.»