Fassdaubenrennen sind ein historischer Brauch des Wintersports, der seit Jahrhunderten in den Alpen gepflegt wird. Ausgangspunkt sind hölzerne Fassdauben, ursprünglich aus Weinfässern, auf denen Menschen die verschneiten Hänge hinuntergleiten. Dabei zählen Geschicklichkeit, Gleichgewicht und Geschwindigkeit. Anders als beim Skifahren stehen hier oft kurze, steile Hänge und schnelle Wendungen im Vordergrund.
Die Rennen verbinden sportliche Herausforderung mit geselligem Vergnügen, so die Organisatoren. Viele Veranstaltungen sind zugleich Familien- und Dorffeste, bei denen Zuschauerinnen und Zuschauer die Abfahrten verfolgen und oft mit einem Apéro oder Musik das Event abrunden.
Ausrüstung und Technik
Teilnehmende nutzen hölzerne Fassdauben, die glatt geschliffen und teilweise mit kleinen Gleitkufen versehen sind. Helm, Handschuhe und warme Kleidung sind empfehlenswert. Die Rennen finden einzeln oder in Teams statt, und bei Nachtrennen werden die Strecken beleuchtet – ein besonderes Erlebnis für Fahrerinnen, Fahrer und Publikum, schreiben die Skiclubs.