In der Schweiz werden laut Mitteilung der Kirchgemeinde Bubikon fast die Hälfte aller Kleider gar nie oder höchstens zwei bis dreimal getragen. So hängen in den meisten Kleiderschränken unzählige (fast) neue Stücke, die jemand Anderem Freude bereiten könnten. Hier setzt das Projekt an, das bereits in anderen Gemeinden erfolgreich durchgeführt wird. Tauschen statt kaufen lautet die Devise der Aktion "Begehbarer Kleiderschrank" der Ref. Kirchgemeinde Bubikon. Ab heute können jeden Mittwoch von 16.00 - 19.00 Uhr im alten Pfarrhaus Kleider getauscht werden.
Kleider ab Grösse 152 und Accessoires
Alle sind eingeladen, Kleider, die sie nicht mehr brauchen, mitzubringen und dafür Stücke, die ihnen gefallen, heimzunehmen. Es können auch nur Kleider abgegeben oder nur mit nach Hause genommen werden. «Damit tragen die Teilnehmenden nicht nur zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei. Sie können auch praktisch zum Nulltarif aus einer Fülle von Kleidern aussuchen, was ihnen gefällt.» so die Mitteilung weiter. Es gehe dabei nicht um die Entsorgung von Altkleidern, für welche genügend öffentliche Sammelstellen zur Verfügung stehen.
Es sollen nur Kleider gebracht werden, die frisch gewaschen und so gut erhalten sind, dass man sie selbst noch tragen würde. Die Abgabemenge wird auf zwei Plastiksäcke von maximal 35 Litern beschränkt. Angenommen werden Kleider ab Grösse 152 sowie Accessoires wie Handtaschen, Halstücher, Schmuck, Hüte, Krawatten und Gürtel. Ausgeschlossen sind Unterwäsche und Werbekleidung. Willkommen sind auch Kleiderbügel zum Aufhängen der guten Stücke und Tragtaschen zum Verpacken. Für die abgegebenen Kleider wird nichts bezahlt.