Wie verschiedene Medien berichten und aus offiziellen Projektinformationen hervorgeht, ist erstmals vorgesehen, die Winterspiele nicht in einer einzigen Stadt zu konzentrieren, sondern landesweit zu verteilen – von den Alpen bis in die städtischen Zentren. Zürich ist dabei als zentraler Standort für Eishockey gesetzt, ergänzt durch weitere Austragungsorte wie Zug und Lugano. Andere Sportarten sollen in bestehenden Sportstätten in verschiedenen Regionen stattfinden, um Infrastrukturkosten zu minimieren. Dies berichten mehrere Medien und offizielle Projektinformationen.
Finanzielle Rahmenbedingungen
Das Budget für die Spiele wird auf rund 2,2 Milliarden Franken geschätzt, von denen der Grossteil privat finanziert werden soll. Neue Sportanlagen sind kaum vorgesehen, öffentliche Defizitgarantien gibt es nicht. Für Zürich bedeutet dies internationale Sichtbarkeit und prestigeträchtige Events ohne grosse finanzielle Risiken für die Stadt.
Politischer Zeitdruck
Die Kandidatur befindet sich in einem engen Zeitplan: Bundesrat und Parlament müssen rasch entscheiden, damit die Unterlagen beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingereicht werden können. Eine der grössten Unsicherheiten sind mögliche Volksabstimmungen in einzelnen Kantonen. Frühere Referenden, etwa in Graubünden, zeigen, dass die Bevölkerung Projekte dieser Art kritisch prüfen kann.