«Die Rückmeldungen auf die Planauflage zur Stedtli-Umfahrung sind grundsätzlich positiv, es gibt sicherlich auch noch Punkte, die man verbessern kann», sagt Gemeindepräsident Carlo Wiedmer. Die offenen Fragen gehen jetzt an den Kanton zur Beantwortung, danach folgt der Antrag an den Regierungsrat. Befindet dieser ihn für gut, wird er an den Kantonsrat für den Baukredit überwiesen. Er werde alle Hebel in Bewegung setzen, dass es so weit komme, sagt Wiedmer.
Massive Einschränkungen
Der Baustart für die Umfahrung ist nach wie vor für 2029 vorgesehen, ob es dazu kommt, ist allerdings noch offen und abhängig von diversen Beschlüssen. Mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren wird die Baustelle massive Einschränkungen mit sich bringen, wobei nicht nur die Stedtli-Bewohnenden, sondern auch die Einwohnenden beim Haufland betroffen sein dürften.
Die Umfahrung soll im Tagebau gebaut werden, was viel Aushubmaterial bedeutet, das irgendwo gelagert werden muss. Zudem muss im Bauperimeter mit Nagelfluhfels gerechnet werden, was die Lärmemissionen zusätzlich erhöhen dürfte.