Das abgelaufene Jahr habe wie bereits im Vorjahr ganz im Zeichen der COVID19-Pandemie gestanden, teilt der Gemeinderat mit. Sie habe das Gemeindeleben grundlegend verändert und auch den Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung vor grosse Herausforderungen und viele Ungewissheiten gestellt.
Markante Steuer-Mehrerträge
Aus finanzieller Sicht geht die Jahresrechnung 2021 dennoch positiv in die Geschichte ein: Die Erfolgsrechnung sieht einen Ertragsüberschuss
von gut 2,6 Mio. Franken vor. Budgetiert hatte man mit einem bescheidenen Ertragsüberschuss von 400'000 Franken.
Auf der Ertragsseite konnten laut Mitteilung bei den ordentlichen Steuern und den Grundstückgewinnsteuern im Vergleich zum Budget markante Mehrerträge verzeichnet werden. Vor allem bei den ordentlichen Steuern habe sich gezeigt, dass die Budgetierung zu vorsichtig vorgenommen wurde. Die Verbesserung bei den Grundstückgewinnsteuern sei nach wie vor auf die hohen Verkaufspreise der gehandelten Liegenschaften zurückzuführen.
ZKB-Sonderdividende sei Dank
Ebenfalls massgeblich zum guten Ergebnis beigetragen habe die Sonderdividende der Zürcher Kantonalbank. Weiter haben Minderausgaben in den Bereichen Alimentenbevorschussung, Zusatzleistungen, Stationäre Pflegefinanzierung und Unterstützung für vorläufig Aufgenommene das Ergebnis verbessert, so die Mitteilung weiter.
Eine grosse Position auf der Ertragsseite sei nach wie vor der Beitrag aus dem Finanzausgleich. Mit rund 11.8 Millionen Franken macht er knapp
18% sämtlicher Erträge aus. Die Höhe des Beitrages aus dem Finanzausgleich ist jedoch bereits bei der Erstellung des Budgets bekannt und hat deshalb keinen Einfluss auf die Verbesserung gegenüber dem Budget.