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Natur & Umwelt
07.01.2026

Trotz Eiseskälte bleiben Seen gesperrt

Komplett zugefroren ist der Katzensee bereits. Aber ist die Eisdicke auch genügend stabil, um den See für die Bevölkerung freizugeben? Polizisten prüften am Mittwochnachmittag die Eisdicke. Ergebnis: Der See bleibt noch gesperrt.
Komplett zugefroren ist der Katzensee bereits. Aber ist die Eisdicke auch genügend stabil, um den See für die Bevölkerung freizugeben? Polizisten prüften am Mittwochnachmittag die Eisdicke. Ergebnis: Der See bleibt noch gesperrt. Bild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Die derzeitige Eiseskälte hat schon mehrere kleinere Gewässer im Kanton Zürich komplett zufrieren lassen. Das Betreten ist bisher aber verboten, weil das Eis noch nicht genügend tragfähig ist.

Die Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft SLRG empfiehlt, eine Eisdicke von 10 bis 12 Zentimetern abzuwarten, bis ein Gewässer für die Bevölkerung freigegeben werden kann. Die Zürcher Polizeien prüfen derzeit an mehreren Orten, ob diese Mindestdicke erreicht ist, so etwa am Mittwochnachmittag auf dem Katzensee.

Bislang sind jedoch alle Gewässer noch gesperrt, wie aus dem regelmässig aktualisierten Eisbulletin des Kantons hervorgeht. Auch beim Katzensee ist die Eisfläche noch nicht genügend stabil, wie die jüngste Messung ergab. Das Betreten wäre also lebensgefährlich.

Auch auf kleineren Weihern wie etwa dem Schützenweiher in Winterthur und dem Weiher des Glattparks in Opfikon ist das Herumspazieren verboten. Zumindest beim Glattpark wurde das "Betreten verboten"-Schild jedoch bereits am Wochenende von zahlreichen Personen ignoriert. Zwischenfälle sind keine bekannt.

An Weihnachten brachen mehrere Personen durch die nicht ausreichende Eisschicht des St. Moritzersees und stürzten ins Wasser. Hilfsbereite Passanten schafften es, die Personen aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Verletzt wurde niemand.

https://www.zh.ch/de/sicherheit-justiz/sicher-unterwegs/sicherheit-auf-gewaessern.html#-1668435308

Keystone-SDA
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