Die Kosten für die Versorgung mit Trinkwasser sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Laufende Aufwendungen hätten mit den in einem ersten Schritt bereits angehobenen Tarifen auf 2025 gerade gedeckt werden können, schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung. Stark angestiegene Kosten für die Versorgung mit Trinkwasser sowie bevorstehende Investitionen würden eine Preiserhöhung erforderlich machen, so der Stadtrat weiter.
Hohe Investitionen
Bis 2029 rechnen die Stadtwerke mit sehr hohen Investitionen von durchschnittlich 3,6 Mio. Franken pro Jahr, insbesondere für die Sanierung der Quellen Hinterburg, Neuegg und Chämtnerwald. Mit der Sanierung der eigenen Ressourcen werde die Trinkwasserversorgung sichergestellt und gestärkt. Die lokalen Quellen decken rund ein Drittel des gesamten Wasserbedarfs der Stadt Wetzikon und der Gemeinde Seegräben ab.
40 Rappen mehr pro Kubikmeter
Eine weitere Erhöhung der Wassertarife um 0,40 Franken pro Kubikmeter per 1. Januar 2026 sei unumgänglich. Die Grundpreise bleiben auf dem heutigen Niveau unverändert. Insgesamt resultiert eine durchschnittliche Erhöhung der Wassergebühren von 15 Prozent über alle Tarifsegmente.
Weitere Verteuerung wahrscheinlich
Mit dieser Erhöhung könnten die Schulden der Wasserversorgung, die auf rund 15 Mio. Franken angewachsen sind, begrenzt werden, so die Stadt weiter. Für einen Abbau dieser hohen Schulden und um den Werterhalt der Anlagen auch langfristig sicherzustellen, müsse mit weiteren Tariferhöhungen in den kommenden Jahren gerechnet werden.
Konsultation beim Preisüberwacher
Zur vorliegenden Preispolitik sei der Preisüberwacher gesetzeskonform konsultiert worden. Dieser verzichte auf eine Empfehlung und betrachte die Konsultation als gesetzeskonform erfolgt.