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15.03.2022
15.03.2022 08:44 Uhr

So war die Ski-Saison 2021/22

Die Skiliftbetreiber im Zürcher Oberland sind mehrheitlich zufrieden mit der Saison 2021/22. Hier im Bild: Skilift Ghöch. Bild: Manuela Bien
Der Frühling wärmt den Boden und der Schnee ist meistenorts schon weg. Ein Grund zur Nachfrage bei den Bahnenbetreibern, wie die letzte Saison war.

Seit Anfang März sind die Skilifte in der Region geschlossen, die meisten Bahnen befinden sich jetzt im wohlverdienten "Sommerschlaf". Wir haben bei den Bahnenbetreibern nachgefragt, wie sie die Skisaison 2021/22 beurteilen.

25% weniger Gäste auf dem Atzmännig

Anfang Dezember gab es eine dicke Schneedecke. Da war die Vorfreude und damit verbunden natürlich auch die Hoffnung auf ein gutes Geschäft zwischen Weihnachten und Neujahr gross. Aber wie so oft in den tieferen Lagen, war es um Weihnachten warm und die erste Schneedecke schmolz.

Die Atzmännig-Bahnen hatten darum eine durchmischte Saison. Roger Meier, Geschäftsleiter: «Die Besucherzahlen waren deutlich tiefer. Es waren rund 25% weniger Gäste als im letzten Winter, trotz frühem Start.» Doch das hänge vor allem damit zusammen, dass die Schneebedingungen in den tiefen Lagen schlicht nicht mehr so exzellent waren wie im schneereichen Jahr zuvor.

Ausgezahlt hätten sich die Investitionen in die "Beginner Winter-Arena" mit einem neuen Förderband. Durch den technisch erzeugten Schnee zu Beginn der Saison konnte die Winter-Arena an 53 Tagen betrieben werden, sagt Roger Meier.

35 Tage Skibetrieb auf dem Ghöch

Mit 1060 Meter über Meer ist das Ghöch das höchstgelegene Skigebiet im Kanton Zürich. Den Skilift gibt's bereits seit Winter 1974/75 und wird bis heute ehrenamtlich und ohne finanzielle Entschädigung von aktuell 20 Vereinsmitgliedern betrieben.

Dank der guten Höhe konnte der Skibetrieb im Ghöch in der letzten Saison an 35 Tagen aufrecht erhalten werden. «Wir hatten eine sehr gute Saison», sagt der Vereinspräsident Ernst Steiger. «Nebst unseren einheimischen Gästen kamen auch vermehrt Familien aus der Stadt Zürich zu Besuch.»

Auf die Freiwilligenarbeit angesprochen, sagt Ernst Steiger: «Wir sind seit Jahren auf der Suche nach neuen, jüngeren Mitgliedern.» Viele ihrer Mitglieder seien bereits pensioniert, die Arbeit körperlich anstrengend. Um im Verein mitarbeiten zu können, sei ein Jahr "Betriebslehre" Voraussetzung. Interessierte können sich gerne beim Verein melden.

Gut besuchte Skischule beim Steig

Auch beim Skilift Steig in Bäretswil will man nicht klagen. Die Skilift-Genossenschaft zählte insgesamt 14 Betriebstage. Mit den Besucherzahlen sei man sehr zufrieden, sagt Betriebsleiter Sven Hüppi. Der Tellerlift habe man leider nur an zwei Tagen öffnen können, dafür seien der Schlittelbereich, die Skischule und das Restaurant gut besucht gewesen.

Zufrieden auch in Fischenthal

Für den Skilift in Fischenthal war es zwar eine eher durchzogene Saison. Aber man sei zufrieden, sagt Martin Schoch, Inhaber und Betriebsleiter der Skilift Fischenthal AG.

Vor Weihnachten konnten sie den Betrieb an 16 Tagen aufnehmen. Im Januar bis Anfang Februar gab es dann zum Glück noch den Übungslift jeweils am Mittwochnachmittag und an den Wochenenden. «Wir sind bei der Anzahl an geöffneten Tagen zufrieden mit der Besucherzahl», so Martin Schoch.

Beim Skilift Steg in Fischenthal, der den längsten Skilift im Kanton Zürich betreibt, konnte zwar insgesamt nur an neun Tagen geöffnet werden, das Kinderland dafür ganze 21 Tage, sagt Martin Grundmann. Ein grosser Erfolg sei das neu umgbaute Skibeizli, welches man das ganze Jahr hindurch mieten könne.

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Manuela Bien