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13.07.2021

Hochwasser-Situation an den Zürcher Gewässern

Vorsicht bei Ufernähe! Bild: Lars Morger
In Folge der starken Regenfälle der letzten Wochen und Tage haben der Pegel des Zürich- und des Greifensees die Gefahrenstufe 3 (erheblich) erreicht. Der Zürichsee-Pegel wird am Mittwoch voraussichtlich die Gefahrenstufe 4 (gross) erreichen. Exponierte Uferpartien können überflutet werden, entlang des Zürichsees kann das Wasser vereinzelt auch in Häuser eindringen, die direkt am See liegen.

Die Flüsse im Kanton Zürich führen viel Wasser. Aufgrund der instabilen Wettersituation muss laut Baudirektion des Kantons Zürich  in den kommenden Tagen jederzeit mit ansteigenden Pegeln gerechnet werden. Entlang der Flüsse könne es an exponierten Stellen zu lokalen Überflutungen kommen, Bäche könnten infolge von lokalem Starkregen zeitweilig über die Ufer treten. 

Pegel vom Sihlsee wird abgesenkt

Der Wasserstand der Limmat wird aufgrund des hohen Zürichseepegels in den nächsten Tagen weiter ansteigen. Um die Limmat ab der zweiten Wochenhälfte nicht zusätzlich mit einem Sihlhochwasser zu belasten, lässt die Baudirektion den Pegel des Sihlsees ab heute Abend vorsichthalber absenken. So entstehe im momentan randvollen Stausee Platz, um in der zweiten Wochenhälfte allfällige Starkniederschläge im Einzugsgebiet des Sees aufzufangen und Hochwasserspitzen in der Sihl und in der Folge in der Limmat zu dämpfen. Der Pegel der Sihl wird aufgrund dieser Vorabsenkung ab heute Abend erneut deutlich ansteigen, allerdings in einem Masse, das keine Schäden verursacht. Die Vorabsenkung dauert voraussichtlich bis morgen Mittwochabend, die Dauer hängt jedoch von der weiteren Wetterentwicklung ab.

Vorsicht geboten

Der Uferbereich von Gewässern soll gemieden und Absperrungen beachtet werden. Der Wasserstand von Bächen und Flüssen könne unerwartet schnell ansteigen.

zo24