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15.06.2021
17.06.2021 18:29 Uhr

Facebook-Datenleck: Polizei gibt Tipps im Fall von Anrufen

Nach dem Facebook-Datenleck folgen nun betrügerische Telefonanrufe. Bild: cybercrimepolice.ch
Im April sind mehr als 500 Millionen Daten von Facebook-Nutzern im Internet aufgetaucht, davon 1,6 Millionen aus der Schweiz. Nun berichten Betroffene, dass sie auf dem Handy angerufen werden. Die Polizei gibt Tipps, was man in solchen Fällen tun soll.

2019 wurden Daten von mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern erbeutet, die dann im Internet veröffentlicht wurden. Von diesem Datenleck sind auch 1,6 Mio. Schweizer Nutzer betroffen. Gestohlen wurden unter anderem der Facebook Profilnamen und die Handynummer des Nutzers. Nun berichten Betroffene, dass sie auf dem Handy angerufen werden. Angezeigt wird eine angebliche Schweizer Handynummer. Eine hochdeutsch sprechende Person meldet sich und fragt zum Beispiel: «Sind Sie die Facebook-NutzerIn mit dem Profilnamen xyz?».

Gefälschte Rufnummer aus dem Ausland

Die angezeigte Rufnummer ist gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich gefälscht (Spoofing). Die Anrufe kommen aus dem Ausland in die Schweiz. Die Telefonnummern der Angerufenen stammen aus dem Facebook-Leck. Die Kantonspolizei Zürich hat hierzu auf www.cybercrimepolice.ch Tipps publiziert, die helfen sollen, wenn solche Anrufe eingehen:

  • Beantworte die Frage des Anrufers nach deinem Facebook-Profil Namen mit NEIN.
  • Melde der Polizei die angezeigte Rufnummer.
  • Gib am Telefon keine persönlichen Daten preis!

Weitere Informationen:

> Facebook Datenleck: 1.6 Mio. Schweizer Nutzer betroffen

Herausfinden, ob man betroffen ist

Auf der Webseite “Have I been pwned?” des australischen Sicherheitsforschers Troy Hunt kann man seine Handynummer eingeben und erhält dann den Hinweis, ob man betroffen ist oder nicht.

www.haveibeenpwned.com

Barbara Tudor