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Wetzikon
22.11.2022

GZO und KSW kooperieren im Bereich Chirurgie

Kooperation im Bereich Chirurgie der Spitäler GZO und KSW. Bild: GZO Spital Wetzikon
Das GZO Spital Wetzikon und das Kantonsspital Winterthur (KSW) vertiefen ihre Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der Chirurgie. Eine spezialisierte und qualitativ hochstehende Versorgung steht im Zentrum dieser Kooperation.

Mit der Absicht, gemeinsam einen konkreten Schritt zur Optimierung der Gesundheitsversorgung im Zürcher Oberland sowie im Raum Winterthur zu gehen, haben das GZO Spital Wetzikon und das Kantonsspital Winterthur im Februar 2022 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und eine Geschäftsstelle eingerichtet.

Mehrwert für Patienten

Bisherige gemeinsame Projekte wie das Weiterbildungsnetzwerk für angehende Chirurginnen und Chirurgen, das Adipositas-Netzwerk und Kaderärztedienst am Wochenende haben bewiesen, dass durch die Zusammenarbeit ein Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie für die Behandlungsteams entsteht.

«Die Chirurgie-Teams entwickeln mit der strukturierten engen Kooperation ein richtungsweisendes Modell zur integrierten und spezialisierten chirurgischen Versorgung im Zürcher Oberland und im Raum Winterthur», schreibt das GZO in seiner Mitteilung.

Vorteile und zusätzliches Potenzial

«Integrierte Versorgung hat das Ziel, die Gesundheitsleistungen optimal zu koordinieren», sagt Prof. Dr. med. Stefan Breitenstein, Chief Medical Officer (CMO) am Kantonsspital Winterthur. Hier setze die Kooperation GZO/KSW an: «Die Partner arbeiten zielgerichtet zusammen und stellen eine integrierte Behandlung sicher. Bestehende Behandlungspfade werden evaluiert und im Rahmen der Zusammenarbeit optimiert. Ein typisches Beispiel dafür sind Behandlungen, die ambulant statt stationär durchgeführt werden können.»

Darauf folgt die Umsetzung neu entwickelter Behandlungspfade, Zusammenarbeitsprozesse und einer gemeinsamen Strategie. Das gebündelte Know-how und Engagement schaffe zudem Potenzial, um zum Beispiel neue Wege in der Personalrekrutierung, der Teamentwicklung und im Kompetenz-Sharing zu schaffen und gemeinsam weiterzuentwickeln, so die Mitteilung weiter.

Mit diesem Kooperationsansatz verfolgen beide Spitäler gemeinsam das Ziel, ein innovatives standortübergreifendes Chirurgiekonzept auf den Weg zu bringen.

Neue Zusammenarbeitsmodelle

Dieses unterscheide sich aufgrund seiner Vielschichtigkeit von bestehenden Ansätzen und beziehe kulturelle Faktoren von Beginn an als grundlegende Qualitätsmerkmale mit ein, so das GZO. Die über viele Jahre gewachsene und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den chirurgischen Disziplinen am GZO Spital Wetzikon und am KSW unternehme nun einen nächsten Schritt und beschäftige sich in der Folge mit der Zukunftsgestaltung.

«Im Zuge der steigenden Herausforderungen im Gesundheitswesen und sich verändernder Patientenbedürfnisse gilt es, nicht nur zu reagieren, sondern auch aktiv und frühzeitig neue, tragfähige Zusammenarbeitsmodelle zu entwickeln. Dabei wollen wir Antworten auf qualitative, aber auch auf ökonomische Fragen liefern, indem wir unser Know-how durch gemeinsame Erfahrungen weiter bündeln», erklärt PD Dr. med. Daniel Frey, Departementsvorsteher Chirurgie am GZO Spital Wetzikon.

Zürioberland24