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Bubikon
25.10.2022

Abwasserbeseitigung: Bubikon und Hombrechtikon prüfen Zusammenarbeit

Bild: AdobeStock
Die Gemeinderäte von Bubikon und Hombrechtikon klären im Moment ab, ob eine zukünftige Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserbeseitigung für beide Gemeinden Sinn ergibt. Zentrale Frage ist, ob Bubikon "ihre" ARA Schachen in Wolfhausen weiterhin allein betreiben soll oder ob der Anschluss an die Hombrechtiker ARA Seewis sinnvoller ist.

Die Betriebsbewilligung der Bubiker ARA Schachen in Wolfhausen läuft Ende 2027 ab. Um sie weiterbetreiben zu können, sind verschiedene kostenintensive Anpassungen notwendig wie zum Beispiel die Installation einer zusätzlichen Stufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen. Auch muss davon ausgegangen werden, dass die Anlage in naher Zukunft an ihre biochemische Kapazitätsgrenze (5‘000 Einwohnende) stossen wird und bauliche Arbeiten notwendig sind. Um die ARA Schachen weiterbetreiben zu können, wären grosse Investitionen notwendig.

Hombrechtikon hätte Kapazität

Die Hombrechtiker ARA Seewis ist für 13‘500 Einwohnende konzipiert. Momentan sind rund 8‘800 Einwohnerinnen und Einwohner daran angeschlossen. Ein möglicher Anschluss von Wolfhausen hätte für Hombrechtikon vor allem finanzielle Vorteile. Aber auch die Funktionssicherheit der ARA könnte gesteigert werden, so die Mitteilung der beiden Gemeinden.

Müsste Win-Win für beide ergeben

Aufgrund der sehr guten nachbarlichen Beziehungen zwischen beiden Gemeinden haben erste Gespräche und Abklärungen bereits stattgefunden, so die Mitteilung weiter. Die zentrale Frage ist, ob aufgrund der Kapazitätsgrenze der ARA Seewis der Anschluss von Wolfhausen möglich ist und auch zukunftsgerichtet Sinn macht. Verschiedene Szenarien sind denkbar, so die Gemeinden.

Bubikon und Hombrechtikon haben nun je einen Betrag von 150‘000 Franken im Budget 2023 für die Finanzierung der weiteren Schritte aufgenommen. Ob es zu einer Antragstellung an die jeweiligen Organe kommt, wollen die Gemeinderäte voraussichtlich Ende 2023 entscheiden. Voraussetzung dafür sei, dass beide Gemeinden von einer Win-Win-Situation sprechen können.

Zürioberland24