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Region
02.09.2022

Stadt Uster erfreut über unbefristete Leistungsaufträge

Das Spital Uster erhält definitive und unbefristete Leistungsaufträge Bild: Spital Uster
Wie der Zürcher Regierungsrat am 1. September im Rahmen der Verabschiedung der Kantonalen Spitalplanung mitgeteilt hat, wird das Spital Uster per 1. Januar 2023 definitive und unbefristete Leistungsaufträge erhalten.

Begründet wird dieser positive Entscheid mit dem stark verbesserten wirtschaftlichen Abschneiden des Spitals Uster. Der Stadtrat Uster ist über diesen Entscheid hoch erfreut, sichere er doch die längerfristige wohnortnahe Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung von Uster und für die gesamte Region.

Definitive und unbefristete Leistungsaufträge

Die kantonale Gesundheitsdirektion kündigte im März 2022 an, dem Spital Uster ab 2023 im Fachbereich Akutsomatik nur einen provisorischen und auf drei Jahre befristeten Leistungsauftrag erteilen zu wollen, dies wegen geringer Kosteneffizienz und unsicherer wirtschaftlicher Stabilität.

Am 1. September hat der Regierungsrat über die Verabschiedung der Spitallisten informiert. Daraus geht hervor, dass dem Spital Uster per 1. Januar 2023 nun doch definitive und unbefristete Leistungsaufträge erteilt werden.

Deutlich bessere Kosteneffizienz

Grund dafür ist gemäss Regierungsrat, dass das Spital Uster den Beweis einer besseren Wirtschaftlichkeit bereits liefern konnte. Tatsächlich sind die Fallkosten deutlich gesunken und der Halbjahresabschluss 2022 war positiv.

Bis zum 31. Mai 2025 muss das Spital Uster gegenüber der kantonalen Gesundheitsdirektion seine nachhaltige Kosteneffizienz allerdings nochmals gesondert nachweisen.

Uster wehrte sich für «sein» Spital

Zusammen mit den zehn Trägergemeinden hatte sich der Stadtrat Uster in seiner Vernehmlassungsantwort im Mai 2022 dezidiert für den Erhalt des Spital Uster eingesetzt. Zudem hatte sich der Stadtrat Uster Ende Juni mit einem offenen Brief an den Gesamtregierungsrat gewendet. Er machte den Regierungsrat darin auf die grosse regionale Bedeutung des Spitals Uster aufmerksam und forderte definitive und unbefristete Leistungsaufträge.

«Dank der definitiven und unbefristeten Leistungsaufträge ist die Zukunft des Spitals Uster gesichert», sagt Stadtpräsidentin Barbara Thalmann.  «Das Spital Uster wird für die sichere Patientenversorgung im Kanton Zürich in den kommenden Jahren absolut zentral bleiben», ist Thalmann überzeugt.

Dank für Unterstützung und Engagement des Spitals und breiter Kreise

Der Stadtrat Uster ist sich sicher, dass das überaus grosse Engagement breiter Kreise zu diesem positiven Ergebnis für Uster beigetragen hat. Die Stadt Uster dankt deshalb allen, die sich in den letzten Monaten für das Spital Uster stark gemacht haben: Allen voran den zehn Trägergemeinden, Öffentlichkeitsarbeit der regionalen Bevölkerung, den Wirtschaftsverbänden, den politischen Parteien sowie den zahlreichen Fachorganisationen wie zum Beispiel der Vereinigung der Ustermer Hausärzte.

«Ein grosses Dankeschön und eine grosse Wertschätzung gehen auch an die Spitalleitung des Spitals Uster und an alle Mitarbeitenden», sagt Barbara Thalmann. Sie hätten mit ihrer fundierten Arbeit letztlich die entscheidende Basis für den regierungsrätlichen Beschluss gelegt.

Zürioberland24