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20.09.2022
20.09.2022 12:43 Uhr

«Regio»-Übung: Unfall im Rickentunnel durchgespielt

Die Bergung und der Transport der «Verletzten» im engen Tunnel erwiesen sich als anspruchsvoll. Bild: SBB
Im Ricken-Eisenbahntunnel fand am vergangenen Wochenende eine grosse Übung statt, bei der ein Rettungseinsatz an diesem besonderen Ort trainiert wurde. Mitarbeitende der «Regio» engagierten sich dabei in mehreren Führungs-Chargen.

Der Rickentunnel zwischen Uznach und Wattwil ist 8,6 Kilometer lang. Und wie für andere spezielle Bereiche ihrer Infrastruktur hat die Besitzerin, die SBB, auch für diese Anlage ein Alarm- und Rettungskonzept. Dieses Konzept und die darin festgelegten Abläufe zusammen mit den Rettungsorganisationen zu überprüfen, war Ziel der Übung in der Nacht auf Samstag, 17. September 2022.

Kollision simuliert

Gemäss Mitteilung von Regio 144 wurde eine Kollision zwischen einem Bauzug und einem Personenzug mit anschliessender starker Rauchentwicklung simuliert. Die Retter hatten dann einen Brand zu bekämpfen sowie vor allem die über 30 teilweise «verletzten» Personen aus den Zügen zu bergen und zu evakuieren.

Für diese anforderungsreiche Aufgabe im engen, dunklen Tunnel standen unter anderem mehrere Feuerwehren sowie Interventionsdienste der SBB und der Südostbahn im Einsatz, so die Mitteilung weiter.

Ebenfalls vor Ort waren vier Mitarbeitende der Regio 144 AG. Sie besetzten verschiedene Führungspositionen sowohl im Tunnel als auch am einen Portal und in der rückwärtigen Gesamteinsatzleitung.

Wichtige Erkenntnisse

Der Rettungsdienst habe aus der Teilnahme an der Übung wichtige Erkenntnisse gewinnen können. Dies vor allem, weil die Abläufe weitgehend 1:1 und bei einer Bahn-Anlage durchgespielt wurden, in der im Ernstfall auch die «Regio» zum Einsatz käme.

Regio 144 / Zürioberland24