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Hinwil
30.08.2022
18.09.2022 11:20 Uhr

Kantonsratswahlen: SP Bezirk Hinwil geht mit 11 Kandidaten ins Rennen

Regierungsrätin Jacqueline Fehr (vierte von links) und den SP-Kantonsrats-Kandidierenden im Bezirk Hinwil. Bild: zvg
Die SP des Bezirks Hinwil hat an ihrem Parteitag in Rüti ZH 11 Kandidierende für die Kantonsratswahlen vom kommenden Februar nominiert, darunter auch zwei Jusos. Zu Gast war Regierungsrätin Jacqueline Fehr.

Für den Präsidenten der SP des Bezirks Hinwil ist das Wahlziel gesetzt: Es soll im kommenden Februar ein Sitz hinzugewonnen werden. Die SP aus dem Oberland soll in Zürich besser vertreten sein und die SP-Fraktion verstärken.

Mit einem intensiven und professionellen Wahlkampf sollen die Ziele erreicht werden, schreibt die SP Bezirk Hinwil in ihrer Mitteilung. Den Auftakt dazu bildete am Parteitag in Rüti die Verabschiedung der Kandidaten-Liste. «Sie zeigt sich von Geschlechtern, Berufen, Alter und Regionen her ausgewogen und bunt», so die Partei.

Auch die Jusos mit 2 Plätzen dabei

Die Liste wird vom Bisherigen Harry Brandenberger aus Gossau angeführt; auch die Jusos erhalten zwei Plätze.
Der Parteitag nominierte einstimmig folgende 11 Kandidatinnen und Kandidaten (in der Reihenfolge auf der Liste):

  1. Harry Brandenberger, 1971, Geschäftsführer, Gossau (bisher)
  2. Advije Delihasani-Ajdari, 1981, Leiterin Finanzen, Stadtparlamentarierin, Wetzikon
  3. Matthias Mäder, 1975, Leiter Alterszentrum, Rüti ZH
  4. Julia Iten, 2002, design. Studentin, Grüningen
  5. Franzsika Hagen, 1981, Sachbearbeiterin AHV/IV, Hinwil
  6. Brigitte Meier Hitz, 1966, Geschäftsführerin Schule für Sozialbegleitung, Stadtparlamentarierin, Wetzikon
  7. Jonathan Assenberg, 1986, Geschäftsführer/Videoproduzent, Wetzikon
  8. Lukas Neukom, 1991, Zimmermann, Hinwil
  9. Wim van Moorsel, 1957, Geschäftsleiter/Teil-Pensionär, Wald ZH
  10. Madleina Brunner Thiam, 1987, Co-Geschäfsleiterin National Coalition Buildung Institute, Wald ZH
  11. Muggli Silas, 2000, Student PHZH, Dürnten

Mehr Wertschätzung für systemrelevante Berufe

Vor der Nomination sprach die amtierende und wieder antretende Regierungsrätin Jacqueline Fehr zu den SP-Mitgliedern. Sie sprach sich für einen neuen Gesellschaftsvertrag aus, bei dem die Arbeitnehmenden von systemrelevanten Berufen mehr Wertschätzung erfahren. Im Weiteren nannte sie eine starke öffentliche Infrastruktur als Voraussetzung für eine solidarische Gesellschaft. Und schliesslich gelte es nun in der Politik mehr denn je, in Jahrzehnten zu denken, wenn unser Planet noch lebenswert bleiben wolle.

Zürioberland24