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28.08.2022

Erfreuliches erstes Halbjahr für die Raiffeisenbanken See-Gaster

Die Leiter der vier regionalen Raiffeisenbanken: v.l.n.r Markus Jäger, Jona / Pascal Peter, Benken / Rolf Güntensperger, Schänis / Thomas Wick, Ricken. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Am 24. August 2022 präsentierten die Bankleiter der vier verschiedenen regionalen Raiffeisenbanken an einer Medienkonferenz die Resultate des ersten Halbjahres. Und diese können sich sehen lassen: Es läuft ausgezeichnet.

Dem Vorsitzenden der Bankleitung der Raiffeisenbank Schänis-Amden, Rolf Güntensperger, bereitete es sichtliches Vergnügen, einen umfassenden Rückblick über die vergangenen sechs Monate aufzuzeigen. Bei der Raiffeisenbanken See-Gaster – Schänis, Benken, Rapperswil-Jona und Ricken-Eschenbach, resultierte ein satter Bruttogewinn von 8.62 Millionen Franken und ein Wachstum der Kundeneinlagen von 2.50% - das ist die Belohnung für die starke regional Verankerung und die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden. An vorderster Front steht trotz fortschreitender Digitalisierung immer noch der persönliche Kontakt. Man kennt die Kunden, deren Familien, Geschäfte, Vereine.

Raiffeisen-Chefs sind Unternehmer

Rolf Güntensperger: «Die Raiffeisen sind im Linthgebiet ein beachtlicher Bankpartner. Wir schaffen viele Stellen, Lehrstellen und unterstützen und fördern unsere sehr geschätzten Mitarbeiter bei Aus- und Weiterbildungen.» Die einzelnen Banken, obwohl eingebunden in einem Gesamtverbund, müssen sich als einzelne, eigenständige Unternehmen im Markt behaupten.

 

Rolf Güntensperger ist sehr erfreut: «Unsere ländliche Bevölkerung ist treu. Das ist eine grosse Verpflichtung für uns als Bank." Bild: Markus Arnitz, Linth24

Nachhaltigkeit, Kontinuität, Kundentreue

Rolf Güntensperger weiter: «Unsere ländliche Bevölkerung ist treu. Das ist eine grosse Verpflichtung für uns als Bank. Gerade in der Corona-Zeit waren die persönlichen Beziehungen und das Wissen um die Verhältnisse unserer Kunden ein grosser Vorteil.» Durch die starke regionale, lokale Ausrichtung ist die Raiffeisen bestens aufgestellt, auch, weil sie nie irgendwelche internationalen Sprünge mitmachte.

Stolz auf Personal, IT als «Blackbox»

Während bei Grossbanken der Personalaufwand als zu hoher Kostenpunkt behandelt wird, sind die Raiffeisenbanken stolz auf ihre Mitarbeitenden. «Für uns sind Mitarbeitende kein «Aufwand» im negativen Sinn, wie bei anderen Banken», so Rolf Güntensperger. Der IT-Bereich ist, wie bei den meisten Unternehmen, auch bei den Raiffeisenbanken eine «Blackbox». «In diesem Bereich sind wir gefordert und müssen investieren».

Mit der Modernisierung und dem Umbau einiger Filialen im Linthgebiet auf Beraterbanken, in welchen die Kunden in einer Symbiose zwischen persönlicher Beratung und digitalem Banking aufgehoben sind, starten die Raiffeisenbanken in ein vielversprechendes zweites Halbjahr 2022.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24